KONZERT

Christine-Maria Höller (Violine) und Keiko Hattori (Klavier)
„Klassik und Romantik des 19. Jahrhunderts“

Beginn:

Freitag, 30.11.2018 | 20:00

KONZERT

Die gebürtige Bischofshofnerin Christine-Maria Höller begann im Alter von sieben Jahren mit dem Violinspiel und wurde bereits mit zehn Jahren am Mozarteum in Salzburg auf­genommen. Das Orchesterdiplom und das anschließende Konzertdiplom legte sie mit Auszeichnung ab und erhielt zudem den Würdigungspreis des Bundes­ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Am Mozarteum studierte sie bei Helmut Zehetmair und Lukas Hagen, weiterführende Ausbildung bei Igor Ozim. Seit 2002 Lehrtätigkeit am Mozarteum. Zudem ist sie Dozentin bei Violinseminaren in Europa und Südamerika.

Konzertauftritte: u.a. Salzburg (Großes Festspielhaus), Dort­mund (Konzerthaus), München (Prinzregententheater; Cellibidache Festival), Mecklenburg-Vorpommern (Musikfest­spiele), Istanbul (Pfingstfestpiele), Argentinien (Festival de Ushuaia), Wien (Musikverein Goldener Saal).

Auftritte als Solistin u.a. mit: Berner Symphonieorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, RSO Prag, Westdeutsche Sinfonia, Berliner Symphoniker, Philharmonie Salzburg, Capella Istropolitana, Dvorak Symphonie Orchester Prag, Moskauer Symphoniker, Norddeutsche Philharmonie und Zagreber Philharmonie.

Am Klavier wird Christine-Maria Höller von der japanischen Pianistin Keiko Hattori begleitet, die an der Staatlichen Universität der Künste Tokio und bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Universität Mozarteum Salzburg studierte. 

Das Programm des Abends – Musik des 19. Jahrhunderts:

César FRANCK   Sonate in A-Dur

Pablo de SARASATE    Romanza Andaluza, op. 22 Nr. 1, Zigeunerweisen, op. 20

Ludwig van BEETHOVEN Sonate in G-Dur, op. 96, Nr. 10

Johannes BRAHMS         Scherzo in c-Moll

César Franck (1822-1890) hat diese Sonate Eugène Ysaie gewidmet, der sie im Dezember 1886 in Brüssel uraufführte und auch die beiden umjubelten Pariser Aufführungen des Jahres 1887 spielte. In Ysaies Konzertprogrammen trat die Sonate dann rasch ihren Siegeszug um die Welt an. 

Zu den bekanntesten und publikumswirksamsten Werken von Pablo de Sarasate (1844-1908) zählen die 1877 entstandenen „Zigeunerweisen“. In Form eines breit angelegten ungarischen Csárdás vereinigen sie alle Raffinessen des hochvirtuosen Geigenspiels und stellen nach wie vor eine Herausforderung für alle großen Geiger dar.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb seine Sonate in G-Dur 1812, im selben Jahr wie die 7. und 8. Symphonie. Ein Werk von „schlichtem Ausdruck und gesanglicher Schönheit“, dem auch das Finale verpflichtet bleibt.  

Das c-Moll Scherzo von Johannes Brahms (1833-1897) ist der dritte Satz einer Sonate, zu der auch Robert Schumann zwei Sätze beisteuerte. Komponiert 1853 in Düsseldorf, um einen Freund und Geigenvirtuosen damit gleichermaßen zu überraschen und zu begrüßen!

Genre:

Kultur

Eintritt:

14
12 (Mitglieder, Ö1)
7 (Jugend unter 18)

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