KINO

"Was uns bindet"
Ivette Löcker; A 2017, 102 min

Beginn:

Freitag, 09.11.2018 | 20:00

KINO

„Gerade als ich geglaubt habe, endlich mit meinen Gefühlen für meine Eltern und meine Herkunft im Reinen zu sein, vererbt mein Vater mir und meiner Schwester sein altes, baufälliges Bauernhaus. Das Erbe aus Stein soll uns wieder an jenen Ort in den Salzburger Bergen binden, in dem wir aufgewachsen sind und in dem meine Eltern immer noch leben. Ich leide unter Atemnot. Ich merke: Die Auseinandersetzung mit meiner Familie hat nicht aufgehört. Mit meiner Rückkehr beginnt ein neuer Blick auf meine Eltern.“ 

Der Filmemacherin Ivette Löcker, aufgewachsen im St. Michael im Lungau (lebt seit 2000 in Berlin), gelang ein bemerkernswertes und für unsere Zeit instruktives Familien­bild: „ein mutiges und ergreifendes Porträt ihrer komplizierten Familienkonstellation.“ (Salzburger Fenster)

„der berührendste und tragikomischste Dokumentarfilm dieses Kinojahres“ (ORF Zeit im Bild)

„der produktive Versuch, das prekäre familiäre Gefüge (und die eigene Verstrickung darin) filmisch in den Blick zu bekommen und zu ordnen“ (Der Freitag)

„ein entwaffnendes Familienporträt zwischen Schmerz und Komik“ (Kurier)

„Löckers Perspektive ist empathisch, ja voller Liebe, ohne die Zwiespältigkeit der Situation zu übersehen – die Unzuläng­lichkeiten und Versäumnisse ihrer Eltern, ihren Selbstbetrug.“ (Der Standard)

Großer Preis der Diagonale 2017 – bester Dokumentarfilm

Genre:

Kultur

Eintritt:

7
6 (Mitglieder, Ö1)
5 (Jugend unter 18)