WORKSHOPS

Die Workshops finden zeitgleich - je vier Einheiten à 2 Stunden - statt.
(Genaue Zeiten siehe Programm.)
Bitte melden Sie sich zu EINEM Workshop an und geben Sie 1-2 alternative Möglichkeiten an, sollte Ihre erste Wahl schon ausgebucht sein.

Hier kommen Sie zur ANMELDUNG.

 

 

WS 1: Natur und Körper als Ressource für Zuversicht

Leitung: Claudia BERGER-SCHACHINGER

Negativ-Nachrichten befeuern unser alltägliches Stress-Niveau und unsere Machtlosigkeit. Gesellschaftliche Entsolidarisierung nährt sich aus Angst und Mangeldenken. Die Katastrophen unserer Zeit wecken Gefühle in jedem von uns. Wie können wir aus dieser Spirale aussteigen?

Der Workshop lädt ein, den eigenen Körper und den Dialog mit der Natur als Ressourcen und Resonanzräume für ein Leben in Zuversicht zu nutzen. Wo spüren wir in uns Defizite, die uns hindern, zuversichtlich zu sein? Was dürfen wir noch loslassen, um unsere Möglichkeiten voll auszuschöpfen? Mit welchen Potentialen in uns können wir uns rückverbinden? Was braucht es, aus der Opferrolle auszusteigen und Schöpferinnen eines guten Lebens zu werden?

Bewusste Präsenz im eigenen Körper und das Vertrauen in die Schöpfungskraft der Natur unterstützen uns. Wir nutzen Körperwahrnehmungsübungen, Schwellengänge der initiatischen Naturarbeit, Rituale und den Austausch im Kreis von Herz zu Herz. Ein Teil des Workshops findet im Freien statt, bitte passende Kleidung/Schuhwerk und Sitzunterlage mitnehmen.

 

 

WS 2: The Earth is a Living Planet

Singen, um sich mit dem Leben und der eigenen Lebendigkeit zu verbinden.
Leitung: Wolfgang & Katharina BOSSINGER

In diesem Workshop treten wir durch Gesang, Tanz und Rituale in eine vertiefte Beziehung mit unserem lebendigen Planeten Erde und unserer eigenen Lebendigkeit. Es geht darum, die Verbundenheit mit Mutter Erde, unsere Liebe zur Natur, allen fühlenden Wesen und uns selbst zu erfahren. Statt Ohnmacht und Lähmung können wir über gemeinsames Singen und stimmlichen Ausdruck unsere Selbstwirksamkeit, Zuversicht und Resilienz fördern.

Mit Kraftliedern aus verschiedenen Traditionen, heilsamen Liedern, Stimmerfahrungen und Meditationen erschaffen wir gemeinsam ein Resonanzfeld, das uns Kraft gibt und auch nach außen wirken kann. So können wir gestärkt die Naturvergessenheit unserer hochtechnisierten Gesellschaften überwinden und den Aufbruch in ein ökologisches Zeitalter wagen.


WS 3: Das Gute liegt so nah... Pflanzliche Arzneimittel selber machen

Leitung: Karin BUCHART

Nutrazeutika, so werden jene pflanzlichen Hausmittel genannt, die wir selbst in unserer Küche aus Lebensmitteln herstellen können und die tatsächlich eine nachgewiesene Wirkung haben. In den vier Einheiten tauchen wir in die Welt der Pflanzenwirkstoffe ein. Wir betrachten Harze, Bitter- und Gerbstoffe, organische Säuren, Scharf- und Farbstoffe und natürliche Salze.

Selber etwas tun zu können, schenkt uns ein angenehmes Gefühl. Wir stellen pflanzliche Nutrazeutika mit Essig, Sole und Wein her, verarbeiten das Baumharz zu einer Wundheilsalbe, spielen mit probiotischen Bakterien, destillieren ein Pflanzenwasser und diskutieren diese alltagstauglichen Anwendungen:

Alkohol und Essig: Wurzelwein, Sauerhonig, Shrub / Salz und Sole: Soleauszüge / Baumharz: Wundheilsalbe / Pflanzenwässer: Hydrolat

 

 

WS 4: Zuversicht als tragende Säule im Hatha-Yoga

Leitung: Shanti DEVI

Zuversicht setzt einer Welt, die uns Angst macht, etwas entgegen: Vertrauen zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und darauf, dass es etwas gibt, was größer ist als wir selbst. Vieles macht uns Sorgen: Die Zerstörung der Natur, der Klimawandel, der um sich greifende Hass und - dadurch begünstigt - seelische und körperliche Erkrankungen. Zuversicht heißt nicht zu beschönigen, sondern zu sehen was ist. Zuversicht erkennt die Möglichkeiten und die Notwendigkeit zu handeln.

Die Yoga-Praxis weist den Weg aus Angst und Ohnmacht. Sie hilft, uns selbst anzunehmen und zu unserer Kraft zu finden. Die fünf Säulen des Hatha-Yoga sind Körperübungen (Asanas); Atemübungen (Pranayama); Gesunde Ernährung; zuversichtliches Denken & Meditation und Entspannung (Savasana). Der Workshop wird die TeilnehmerInnen in yogisches Denken und in die Praxis des Yoga einführen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Kleidung und - falls vorhanden - Matte und Kissen mitbringen.

 

 

WS 5: Urvertrauen und Schicksalsfaden

Leitung: Birgit FRITZ

Märchen und Mythen aus der eigenen und anderen Kulturen transportieren Wissen, oft auch in Symbolsprache, das mittels spielerischer Verkörperung erfahrbar werden kann. Im Unterbewusstsein, das hier angesprochen wird, begegnen wir unserer ‚Allverbundenheit’, aber auch unseren Ängsten, die auf heldInnenhafte Weise und mit Zuversicht bewältigt werden müssen. Doch wo finden wir die Kraft?

Das mediterrane Zaubermärchen von der unglücklichen Prinzessin bietet den Rahmen für eine szenische Erforschung zu dem, was uns verbindet und dem, was uns trennt. Beide Positionen haben ihre Berechtigung und ihre „Not-wendig-keit“, besitzen also die Fähigkeit, die Not zu wenden.

Mit Methoden aus dem transformativen Theater, der Improvisation und der autopoietischen Aufstellungsarbeit erforschen wir das, was uns begegnet, die Lust am Trennenden und den Segen des Verbindenden. Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche Garderobe.

 

 

WS 6: Keine Macht der Angst - neuer Raum für Zuversicht

Leitung: Linda JAROSCH

Am Anfang einer Beziehung sind wir voller Zuversicht. Wir trauen uns zu, die Höhen und Tiefen gemeinsam zu meistern. Ohne Zuversicht könnten wir den Schritt in die Beziehung nicht wagen. Aber der Wagemut geht uns dann doch oft verloren. Sobald der andere unsere wunden Punkte berührt, begegnen wir der Angst, vielleicht doch nicht genug geliebt zu sein. Oder wir ziehen uns zurück und reagieren mit Ohnmacht. Von der früheren Zuversicht, damit mutig umzugehen, ist dann nicht mehr viel übrig. Wir haben die anfängliche Zuversicht auch bei der Geburt unserer Kinder. Doch im Laufe ihrer Entwicklung tauchen immer wieder Angst und Ohnmacht auf, wenn sie sich in unverständlicher Weise verhalten. Wir verlieren schnell die Zuversicht, dass sie ihren zukünftigen Weg gut bewältigen werden.

Wann tauchen unsere Ängste und unsere Ohnmachtsgefühle auf und wie finden wir zurück zu unserer anfänglichen Zuversicht, die uns getragen hat? Wie bleiben wir in schwierigen Beziehungssituationen ein zuversichtlicher Mensch? Zu diesen Fragen und Antworten wird es kurze inhaltliche Impulse geben, Gruppenarbeit, Austausch und Heiterkeit.

 

 

WS 7: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten...“ Tanzimprovisation und Bibliodrama

Leitung: Ruth KNAUP

Die Suche nach dem, was uns Zuversicht gibt, was uns trägt und stärkt, ist oft auch eine spirituelle Suche. Mit achtsamkeitsfördernder Körperarbeit wird in diesem Workshop zunächst das „zuhause sein“ im eigenen Körper gefördert, die Wachheit, Präsenz und Selbstwahrnehmung. Methoden aus der zeitgenössischen Tanzimprovisation, der gestaltorientierten Tanztherapie sowie dem körperorientierten Bibliodrama schaffen schließlich einen kreativen, spielerischen, sicheren Erfahrungsraum, um der Stimme der Zuversicht im Herzen zu lauschen.

Bibliodrama ist eine offene und experimentelle Methode, die mit kreativen Ausdrucksmöglichkeiten spirituelle Texte ganzheitlich neu erlebbar machen kann. Dies ermöglicht eine Fülle von lebendigen und spannenden Begegnungen mit sich selbst, mit anderen und mit dem über 2000 Jahre alten Psalm 91.

Frauen UND Männer sind herzlich willkommen!

Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und dicke Socken mitbringen.

 

 

WS 8: Compass on – Vom Funktionieren zum Kreieren

Leitung: Miriam KRIESCHE & Lisa LINS

Rein rational gesehen hätten wir hier im Westen wenig Gründe, Angst und Ohnmacht zu empfinden, da unsere Grundbedürfnisse größtenteils gestillt sind. Der Grund, weshalb diese lähmenden Gefühlszustände dennoch Teil unserer Erfahrung sind, basiert im Grunde auf einer kollektiven Illusion des Getrenntseins.   

Mit Hilfe des Verbundenen Atems können wir diese illusorische Trennung erkennen und überwinden. Dieser Prozess erweckt die schöpferischen Kräfte in uns und transformiert reines Reagieren und Funktionieren in ein unabhängiges Kreieren.

Darüber hinaus werden die uns innewohnenden transrationalen Fähigkeiten reaktiviert, trainiert und gestärkt. Zuversichtlich und voller Vertrauen ermächtigen wir uns selbst, unsere Probleme ganzheitlich und autonom zu lösen. Hierfür wird in den Arbeitsgruppen das Compassion Trainingskonzept vorgestellt, welches bei den nächsten Schritten zur inneren und äußeren Neuorientierung unterstützt.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Matte, Sitzkissen und Decke.

 

 

WS 9: Trotzdem JA: Mein Ur-Vertrauen als Kraft gegen meine Ängste

Leitung: Christoph SCHLICK

Vertrauen kann verletzt werden und sogar verloren gehen. Doch in jedem von uns gibt es ein nie erlöschendes Licht des Ur-Vertrauens. Das ist die Kraft, die uns immer wieder Ja sagen lässt: Trotz aller Ängste und Zweifel und trotz aller verständlicher Ohnmacht zahlt es sich aus, immer wieder für das Leben, für die Freude, für gelingende Beziehungen, für das Erleben von Sinn auf- und einzustehen.

In kurzen Impulsvorträgen, im Austausch, mit  inneren Bildern und weiteren kleinen Übungen werde ich mich mit Ihnen aufmachen, die Angst loszulassen und die Kraft des Urvertrauens und der Zuversicht zu entdecken. Meine persönliche Erfahrung der Angst-Lösung und der Sinn-Findung wird uns dabei begleiten.

Themen:
Angst: Was ist das? / Die Trotzmacht meines immer gesunden Kerns / Das Licht des Ur-Vertrauens in mir erkennen / Zuversicht: Das Leben neu sehen / Wofür will ich leben.

 

 

WS 10: Stark und positiv: 10 Wege, um Herausforderungen zu meistern

Leitung: Phillip STREIT

Die Bewältigung schwieriger Herausforderungen braucht zwei Grundhaltungen: Erstens eine Haltung der Zuversicht und Positivität, zweitens eine Haltung der Widerständigkeit und Beharrlichkeit. Ersteres leitet sich aus den Erkenntnissen der Positiven Psychologie nach Martin Seligman ab, zweiteres aus dem Modell der Neuen Autorität von Haim Omer. Hier werden beide Haltungen zu einem „Stark und Positiv“-Modell verknüpft und daraus 10 Interventionen entwickelt. Sie werden Schritt für Schritt anhand von praktischen Beispielen durchgearbeitet und geübt.

Den TeilnehmerInnen steht nach dem Workshop ein vielfältiger Werkzeugkoffer basierend auf den Grundhaltungen „Positivität und Widerstand“ zur Verfügung. „Stark und Positiv“-Interventionen sind im familiären, schulischen, institutionellen und im Unternehmungskontext anwendbar.

 

 

WS 11: Loslassen und Dranbleiben – Wie wir ins Handeln kommen

Leitung: Bärbel WARDETZKI

Wir begegnen Krisenzeiten und Umbrüchen oft mit Resignation und Abwehr. Deshalb neigen wir dazu, sie auszublenden, denn alles Neue macht zuerst Angst. Lieber bleiben wir im „gemütlichen Elend“, als loszulassen und ins Handeln zu kommen. Sowohl persönliche Krisen als auch gesellschaftliche Umbrüche bringen unser Selbstwertgefühl ins Schwanken und fordern uns heraus. 

Um Veränderungen zu initiieren, statt in Kränkungsgefühlen stecken zu bleiben, helfen uns Akzeptanz und Gelassenheit, das Loslassen von hinderlichen Erwartungen und Beschränkungen und das Dranbleiben an unseren Ideen und Vorstellungen. Wie wir das erreichen können und was wir in uns entwickeln müssen, wollen wir in den Workshops anhand persönlicher Erfahrungen/Krisen erarbeiten.

„Wir haben immer die Wahl, uns so oder so zu entscheiden." (Viktor Frankl)

 

 

WS 12: Die Kraft des Vergebens. Wie wir von Neuem mutig vorwärts leben

Leitung: Melanie WOLFERS

Die tiefsten Wunden des Lebens sind Beziehungsverletzungen. Heilen Kränkungen nicht, dann schränken dunkle Erinnerungen unsere Lebensqualität ein und beeinträchtigen unsere Beziehungen. Um den Weg der inneren Aussöhnung zu beschreiten, braucht es Zuversicht. Zugleich befreit dieser Weg von der Macht der Kränkung und lässt einen von Neuem mutig vorwärts leben.

Das Seminar behandelt psychologische und spirituelle Schritte im Vergebungsprozess mithilfe von Impulsreferaten, Gesprächen, persönlicher Reflexion und kreativen Methoden.
Buch zur Veranstaltung: Melanie Wolfers: „Die Kraft des Vergebens. Wie wir Kränkungen überwinden und neu lebendig werden"