Programm

„Aufbruch.Umbruch.Wandel"

 


Mittwoch, 25. Mai


9 – 18 Uhr 

EINFÜHRUNGSSEMINARE

1  Angaangaq, Grönland/Kanada

2  Christina KESSLER, Berlin

3  Barbara von MEIBOM, Berlin

4  Michael STILLWATER, USA/Schweiz

5  Bärbel WARDETZKI, München

Detailinformationen zu den Einführungsseminaren siehe unten!

 

21 Uhr
VORTRAG Barbara von MEIBOM, Berlin
„Die Seele satt machen – ein Weg in Zeiten der Unsicherheit"

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Donnerstag, 26. Mai


11.00 Uhr
BEGRÜSSUNG und ERÖFFNUNG

11.30 Uhr
ERÖFFNUNGSVORTRAG Wilhelm SCHMID, Berlin
„Gelassenheit im Wandel der Zeiten“

15.00 Uhr
VORTRAG Andreas VALENTIN, Schwarzach
„Das Machbare und das Sinnhafte in der Medizin: über ethische Ziele und medizinische Grenzen“

17 Uhr
Arbeitsgruppen, 1. Einheit (Ende ca. 19 Uhr) Details siehe weiter unten!
zeitgleich Vertiefende Gesprächsrunde

21.00 Uhr
VORTRAG Christina KESSLER, Berlin
„Die universale Struktur des Wandels – was läuft bei uns falsch?
Und nach welchen Kriterien will Wandel gestaltet werden?“

 


Freitag, 27. Mai


9 Uhr
VORTRAG Bärbel WARDETZKI, München

„Wandlungsfähigkeit statt Kränkung und Verbitterung“

11 Uhr
Arbeitsgruppen, 2. Einheit (Ende ca. 13 Uhr)
zeitgleich Vertiefende Gesprächsrunde

15 Uhr
VORTRAG Stein HUSEBOE, Bergen (N)
„DIE GROSSE WÜRDE. Menschen mit Demenz.
Was wir lernen können: Leben, Liebe, Würde, Vergessen und Abschied"

17 Uhr
Arbeitsgruppen, 3. Einheit (Ende ca. 19 Uhr)
zeitgleich Vertiefende Gesprächsrunde

21 Uhr
ABENDGESPRÄCHE 

Angaangaq, Grönland
„Wandle dich – innen und außen“ 

Stein HUSEBø, Bergen (N)
„Hoffnung und Sinn. Die guten Gespräche am Ende des Lebens …“ 

Johannes PAUSCH, St. Gilgen
„Heilkräuter für Leib und Seele – die Gesundheit vor der Haustür“

Andreas VALENTIN, Schwarzach
„Medizinethische Prinzipien – was hat Priorität?“ 


Samstag, 28. Mai


9 Uhr
VORTRAG Johannes PAUSCH, St. Gilgen
„Mit Angst und Bomben ist der Terrorismus nicht zu besiegen - und sind die Menschen nicht zu heilen“ 

10.30 Uhr
VORTRAG Angaangaq, Grönland
„Schmelzt das Eis in euren Herzen. Aufruf zu einem spirituellen Klimawandel"


14 Uhr
Arbeitsgruppen, 4. Einheit (Ende ca. 16 Uhr)
zeitgleich Vertiefende Gesprächsrunde

16.30 Uhr
ABSCHLUSSVORTRAG Boglarka HADINGER, Wien/Tübingen
„Die Welt ist nicht heil, aber heil-bar!“

anschließend gemeinsamer Abschluss der Goldegger Dialoge

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In Zusammenarbeit mit den Salzburger Nachrichten

Dienstag, 24. Mai, 19 Uhr, SN-Saal/Salzburg

Vortrag und Diskussion mit 
Wilhelm Schmid, Lebenskunstphilosoph, Berlin

Die Welt scheint aus den Fugen. Tod und Terror sind in die Metropolen Europas eingedrungen. Ist es trotzdem möglich, in Gelassenheit zu leben? Und wenn ja, welche Erfahrungen und Haltungen sind erforderlich und hilfreich? 

Beim Pre-Opening der 35. Goldegger Dialoge geht Erfolgs­autor Wilhelm Schmid unserem Alltag im Spannungsfeld von „Unsicherheit und Gelassenheit“ nach. 

Ort: Salzburg, SN-Saal, Karolingerstraße 40 – Eintritt frei!

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EINFÜHRUNGSSEMINARE am Mittwoch, 25. Mai

ES 1: Dieses Seminar ist bereits ausgebucht!!!
Schmelzt das Eis in euren Herzen
Schamanische Weisheit für ein glückliches Leben
Angaangaq, der bekannnte Schamane aus Grönland, sieht es als seine Aufgabe, als Schamane lebendige Zeremonien zurückzubringen. Ihm geht es darum, das Leben in all seinen Aspekten zu würdigen und zu feiern, so wie es seine Ahnen seit Jahrtausenden praktiziert und an ihn weitergegeben haben. Wer Zeremonien in seinen Alltag integriert, wird auf Dauer bewusster und lebendiger werden; er stärkt seine Anbindung an die Urkräfte des Lebens und der Natur, aber ebenso die Liebe zu sich selbst und anderen. Die Zeremonien und die kraftvollen, sehr persönlichen Geschichten heben den Geist und laden zu einem Leben ein, das schön, echt und lebendig ist. Grönland ist der einzige bewohnte Teil der Welt, wo Menschen leben und niemals Krieg herrschte – die Geschichten und Lehren dieser sehr alten, friedvollen Kultur vermitteln eine besondere Kraft.
Leitung: Angaangaq, Grönland/Kanada


ES 2:
Herzquotient: Vom IQ zum HQ – Lebensintelligenz und Veränderungskompetenz
Der Mensch kann sein Bewusstsein in zwei Richtungen lenken. Nach außen, in die Wahrnehmung der konkreten Realität. Und nach innen, hin zur Erfahrung einer prozesshaften Wirklichkeit, die der dinglichen Existenz zugrunde liegt und somit eine verbindende dynamische Einheit oder implizite Ordnung (David Bohm) herstellt. 
In diesem Zusammenhang spricht man umgangssprachlich von Kopf-Intelligenz und Herz-Intelligenz. Dass damit jedoch auch zwei ganz spezifische Strukturen des Denkens einschließlich der guten alten Tugenden in Zusammenhang stehen, ist neu. So neu, dass eine enorm lebensdienliche Kombination im wissenschaftlichen Kontext noch völlig unbeachtet ist.
Doch wie können die beiden Ebenen zusammengebracht werden? Wie kommen wir aus dem Dilemma des ewigen Entweder – Oder von Innen und Außen heraus? In diesem Workshop wollen wir aktiv das verbindende Muster herausfinden.
Der Herzquotient steht für die Hochzeit von Intuition und Intellekt, für die Fähigkeit, Lebensprinzipien sowie Ordnungs- und Wandlungsmuster zu erkennen und sich von ihnen führen zu lassen. Anders ausgedrückt: Der HQ ist die Fähigkeit, seiner inneren Stimme zu folgen. In stürmischen Zeiten des Wandels ist er unerlässlicher Kompass und sorgt für eine glasklare Orientierung.
Leitung: Christina KESSLER, Berlin


ES 3:
Sich im Anfängergeist üben – spirituelle Wege im Wandel
Erfahrungen und Erwartungen bestimmen unsere Sicht auf die Welt. Sie sind Ausdruck unserer bisherigen Entwicklung und der Art und Weise, wie wir sie seelisch-geistig-spirituell verarbeitet haben. In Zeiten des Umbruchs brechen Unsicherheiten auf. Das Gewohnte zerbricht und das Neue ruft tendenziell Angst und Abwehr hervor. In dem Seminar geht es darum, sich der Unsicherheit vertrauensvoll zuzuwenden, sie zu erkunden und ihre produktiven Seiten zu entdecken.
Wir wollen nach neuen Wegen suchen:

  • einen „Anfängergeist“ entwickeln, indem wir überholte oder lebensbehindernde Konzepte und Überzeugungen loslassen;
  • uns den tatsächlichen Gegebenheit stellen und
  • Handlungen aus dem Geist der Liebe einladen.

Dabei arbeiten wir mit inhaltlichen Impulsen und Reflexionen in Vortrag, Selbstbegegnung, Begegnung in (Zweier)Gruppen und im Plenum. Neugier gegenüber dem eigenen Denken und Handeln ist eine wichtige Gelingensbedingung!
Leitung: Barbara von MEIBOM, Berlin


ES 4:
Heilsames Singen
Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, die Verbindung zu unserem inneren Gesang wieder herzustellen und das zu entfalten, was wir sind und in uns tragen.
Durch einfache Singübungen wird jeder Teilnehmer zu einer tiefen Erfahrung mit seinem „eigenen Herzenslied” geführt. Es ist schön, wie sich mantrisches Singen mit dem schlichten Wiederholen weniger Worte im Innersten anfühlt und wie es in einer Singgruppe auch mit fremden Menschen einen Moment von Einheit und Harmonie schafft. Spirituelles Singen verlangsamt und vertieft das Atmen. Schon allein dadurch wirkt es entspannend und heilsam für Körper, Geist und Seele. Aber auch die Achtsamkeit beim Singen hilft uns, inneren Frieden zu finden; die mantrischen Silben bringen uns in Kontakt mit dem Göttlichen und mit uns selbst. 
Leitung: Michael STILLWATER, USA/Schweiz


ES 5:
Wie gehen wir mit Lebens-Umbrüchen um?
Veränderungen und Umbrüche  gehören zum Leben, auch wenn wir dazu neigen, sie lieber auszublenden.  Denn alles Neue macht zuerst Angst, mitunter sogar positive Veränderungen wie z.B. die bevorstehende Hochzeit, eine Beförderung oder ein herausforderndes Engagement. Noch schwieriger erleben wir jedoch solche Situationen, in denen das Leben uns vor Herausforderungen stellt: Wir verlieren den Job, werden vom Partner verlassen, bekommen eine Krankheit, die uns daran hindert, unsere Pläne zu verfolgen u.v.m. Aber auch gesellschaftliche Umbrüche  können unser Selbstwertgefühl stark ins Schwanken bringen, was wir gerade in der Flüchtlingsdebatte erleben. Diese Erlebnisse wirken in unserer Seele häufig wie Kränkungen. Wir fühlen uns persönlich getroffen von Ungerechtigkeit und Demütigung, reagieren mit Selbstzweifeln und einer tiefen Verunsicherung verbunden mit Gefühlen von Ohnmacht und Wut. Im schlimmsten Fall münden die negativen Erfahrungen in einer posttraumatischen Verbitterungsstörung, aus der wir oft ohne Hilfe nicht mehr herauskommen.
Aus Angst, Unsicherheit und der Befürchtung, zu kurz zu kommen, schotten wir uns ab und sinnen auf Rache und Vergeltung. Wir verharren am liebsten im Alten, wehren uns gegen das Neue und spüren gar nicht, wie stark wir uns und andere dadurch behindern und verletzen. Wandlungsfähigkeit zeigt sich in dieser Haltung nicht.
Was brauchen wir, was müssen wir in uns entwickeln, um jeder für sich und als Gemeinschaft mit Veränderungen so umzugehen, dass wir nicht verbittern und uns gekränkt gegen das Neue stellen?  Was bedeutet für jeden Einzelnen Wandlungsfähigkeit, welche Erfahrungen haben wir mit Umbrüchen gemacht, was hat uns geholfen, welche Ressourcen konnten wir aktivieren und wo sind unsere Grenzen? Antworten auf diese Fragen wollen wir im Seminar etwas auf die Spur kommen.
Leitung: Bärbel WARDETZKI, München

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ARBEITSGRUPPEN
von Donnerstag bis Samstag (4 Einheiten à 2 Stunden)
Da alle Arbeitsgruppen zeitgleich stattfinden, können Sie sich nur zu einer Gruppe anmelden!!!


AG 1:
Klarheit und Stärke gewinnen aus Ritualen
Rituell gestaltete Rückzüge in die Natur wurden in vielen Kulturen und zu allen Zeiten der Geschichte praktiziert, damit Menschen Krisen bewältigen und Übergänge von einer Lebensphase in eine andere markieren konnten. Die Lebensbedingungen mögen sich in der modernen Welt verändert haben, aber die Krisen und Übergänge sind dieselben geblieben: Der Wandel vom Jugendlichen zur erwachsenen Frau und zum erwachsenen Mann, der Eintritt in das Familienleben, die Lebensmitte und der Eintritt ins Alter verlangen nach gestalteten Übergängen, Ritualen, Initiation. Wichtige Entscheidungen – seien es Partnerschaft oder Trennung, berufliche Neuorientierung oder Krankheit – bedürfen eines Rückzugs aus dem Alltagsleben, um innere Klarheit und Stärke für den nächsten Schritt zu gewinnen. Und nicht nur persönlich sind wir gefordert, immer mehr kommen Situationen auf uns zu, wo wir als gesamte Menschheit gerufen werden, in die Verantwortung zu stehen. Langsam wird es immer deutlicher, dass das Überleben des Einzelnen nur in einer gesunden Gemeinschaft möglich ist.
Leitung: Susann BELZ, Basel


AG 2: 
Mein Weg entsteht unter meinen Füßen
Achtsamkeit für sich selbst, seine eigene Lebensgeschichte und der Blick auf die Welt um uns herum soll uns helfen, den eigenen Weg zu finden und gerade aus Krisen und Lebensübergängen Selbstvertrauen zu entwickeln. Unser Weg ist kein ein für allemal festgelegter, sondern einer, der durch Neugier, Interesse, Vertrauen und unsere Lebendigkeit immer wieder neu gestaltet werden kann.Dieses Seminar soll ermutigen, konstruktiv mit schönen und schwierigen Erfahrungen aus unserem Leben als Frau umzugehen und eine liebevolle Beziehung zu uns zu entwickeln.
Leitung: Elfriede BLEIMSCHEIN, Gunskirchen


AG 3:
Mühsame Pfade verlassen – neue Wege gehen. Familienstellen
Aufbruch, Umbruch und Wandel sind bekanntlich die Elemente des Lebens; im Gesunden, wenn sie der ihnen innewohnenden Ordnung gehorchen, im Kranken, wenn sie diese missachten. Daher gedeihen sie auch nur dann zum Guten, wenn Wandel nicht nur um des Wandels willen geschieht  (oder Fortschritt nur um des Fortschritts willen), sondern unter Beachtung dessen, was vorher war.
Der junge Baum wächst und orientiert sich am alten, aber er passt sich auch an, soweit erforderlich, wenn es sein anderer Standort verlangt.
Der Bauer  „bricht"  für die neue Saat die Erde um, aber er schüttet sie nicht weg, er entsorgt sie nicht.
Wir schauen vielleicht unseren Kindern manchmal mit Wehmut nach und mit Sorge, dennoch aber auch mit Erleichterung, wenn sie mühsame Pfade verlassen können, die unsere Eltern und wir noch gegangen sind. Und so setzen sich (in dieser Arbeitsgruppe) manche eingehend mit ihrer Lebens- und Familiengeschichte mit dem Ziel auseinander, dass etwas Schweres endlich aufhören und fortan anders weitergehen möge.
Leitung: Karl Heinz DOMIG, Rankweil


AG 4: 
Sinn gibt es immer zu entdecken – auch in Umbrüchen des Lebens
In dem Workshop halten Sie Ausschau nach einer Kraft, die unabhängig ist von äußeren wie inneren Gegebenheiten, von den eigenen, den sozialen und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, nämlich nach den Sinnmöglichkeiten des Lebens.
Eine wertvolle Orientierungshilfe dafür bietet das Menschenbild und die Sinn-Lehre von Viktor Frankl. Er ist überzeugt: „Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigt, äußere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu überwinden, als das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.“ Das kann zum Beispiel bedeuten: Konkretes schaffen, Beziehungen engagiert gestalten oder zu unveränderbaren Gegebenheiten eine tragbare Einstellung finden.
Der Workshop bietet Gelegenheit, den Sinnspuren im eigenen Leben nachzugehen, Einblicke in die Logotherapie und Existenzanalyse Frankls zu gewinnen, Ihren Blick auf äußere und innere Bedingungen zu verändern und Sie zu bewusst gewählten Entscheidungen zu ermutigen.
Leitung: Elisabeth HEINISCH, Kremsmünster


AG 5:
Ändere dich selbst und du änderst die Welt!
Du musst die Veränderung selbst sein, die du in der Welt sehen willst, war der Gedanke Mahatma Gandhis, mit dem mich meine Analytikerin aus der ersten Lehrstunde entließ. Dies bedeutete einen neuen Aufbruch, der mich herausforderte, auf Schuldzuweisung und Anklage zu verzichten und das innere Gewissen anzusprechen, anstelle zu verurteilen und zu bestrafen. 
Im menschlichen Reifen befähigt uns dieses Gewissen zu einem Wandlungsprozess zwischen den schattenhaften und humanistischen Seiten, denn es hinterfragt, wägt mitfühlend verstehend ab und es verändert uns. Damit können wir eines Tages in unsere tiefste humanistische Begabung – die Menschlichkeit – hineinwachsen (Joachim Bauer „Prinzip Menschlichkeit“).
Zur Demut vor dieser Begabung ist jeder von uns im Zeitgeschehen mehr denn je gefragt. Kunst, Philosophie und Religion verheißen uns orientierend eine Spur, die Tiefenpsychologie eröffnet uns individuell einen Weg. C.G. Jung erforschte, dass zwei Drittel unserer psychischen Energie unbewusst ist, die aus ihren inneren Verstrickungen befreit werden will – für uns und das allgemeine Wohl. Gandhi sagt dazu: Der Unterschied zwischen dem, was wir tun, und dem, was wir in der Lage  wären zu tun, würde genügen, um die meisten Probleme der Welt zu lösen.
Wir wollen in diesem Workshop unsere persönliche Gabe erkennen und Schritte zum Aufbruch, Umbruch oder Wandel entwerfen. Träume werden unseren individuellen Weg begleiten. 
Bitte bringen Sie Fragen, Erinnerungen, Gedanken, Träume und Schreibmaterial mit. Und wenn es Sie freut, gerne Ihr Instrument.
Leitung: Ute Karin & Julia HÖLLRIGL, Zürich/Wien


AG 6:
Es braucht ein Feld, um ein Feld zu erzeugen
Denkt man an „Aufbruch.Umbruch.Wandel“ erscheint es uns wesentlich, die Erfahrungen und die Potenziale der TeilnehmerInnen in den Raum zu bringen. Dadurch kann ein Feld entstehen, das wiederum weitere Felder erzeugt. Wir möchten also auf verschiedensten Ebenen Fragen nach dem WIE beleuchten. Wie begegne ich mir selbst, wie dem/r anderen und der Mitwelt? Diese WIE-Fragen wollen wir mit WAS-Fragen verknüpfen, um den Raum zu öffnen für die Inhalte, die den Wandel ermöglichen.
In dieser Arbeitsgruppe werden Arbeitsweisen und Methoden vorgestellt, mit denen Entscheidungen auf breiter Basis gefällt werden. Grundlage bildet „The Art of Hosting“, die Kunst der Gastfreundschaft. Auf Basis von theoretischen Inputs werden praktische Erfahrungen mit der Haltung und dem Handwerkszeug von Art of Hosting gemacht. Stichworte dazu sind Kreis, Dialog, Worldcafe, Geschichten erzählen, Pro Action Cafe und Aufstellungen. Auch Methoden aus dem Künstlerischen werden vorgestellt und ausprobiert. Die TeilnehmerInnen lernen mit- und voneinander anhand von eigenen Praxisbeispielen und Anliegen.
Leitung: Christian HÖRL, Bregenz, und Susanne BOSCH, Sonnenstein


AG 7:
 
Ich sage dir, steh auf!
Wie oft kommen wir nicht in unsere Kraft, weil wir uns von der Stärke anderer besetzt fühlen? Dann kommen wir aus dem Schatten des Partners, der Eltern oder anderer Menschen nicht heraus. Dabei möchten wir aufstehen und zu uns stehen, fallen aber doch immer wieder in die Rolle des Schwächeren zurück.
Der Satz „Ich sage dir, steh auf!" fordert uns heraus, uns von Lebensmustern zu lösen, die uns lähmen. Er fordert uns heraus, frei zu werden von Erwartungen, die uns einengen und aufzubrechen für das, was jetzt in uns zum Leben kommen will.
Leitung: Linda JAROSCH, Murnau


AG 8:  Diese Arbeitsgruppe ist bereits ausgebucht!!!!
Sich wandeln im Tanz
Vielleicht ist Tanz das leise Pfeifen eines Ventils der Seele..... Das Flehen, nicht mehr der funktionierende, gebändigte Mensch zu sein, um wieder Tier, Gott, Wasser, Feuer zu werden." Herve Guibert
In unserer schnelllebigen Zeit und in der Hektik des Alltags kann Inneres verschüttet sein. Trotzdem wächst in uns die tiefe Sehnsucht nach Momenten des Staunens, des Innehaltens.
Tanzen ist ein schöpferischer Akt und eröffnet uns den Raum, ganz im Augenblick zu leben, diesen Moment als einen wunderbaren, kostbaren, vergänglichen Teil des Lebens zu betrachten. Tanzen bedeutet, sich besinnen, nach innen gehen in den Raum der Meditation auf der Suche nach dem eigenen Verlorenen.
Tanzen bedeutet, nach außen gehen in den Raum der Improvisation, auf der Suche nach dem eigenen Ersehnten, die Freude, eigene Empfindungen in Bewegung auszudrücken und miteinander zu teilen, um der vielleicht stärksten Kraft – dem Traum - einen Weg in die Bewegung zu bahnen.
Grundlage der Arbeit ist die Methode des Ausdruckstanzes nach Hilde Holger/Laban verbunden mit Elementen der Empfindungsschulung aus der russischen Theaterarbeit. Durch Impulse der Referentin kann der persönliche Bewegungsausdruck entschlüsselt werden und die eigene Kreativität neu erlebt werden. Hinzu kommen fokussierte Atem- und Entspannungstechniken, gemeinsame Tanzrituale, Übungen für den Einstieg in die Improvisation, Impulse für die Gestaltung.
Leitung: Anneliese Monika KOCH, Salzburg


AG 9: Diese Arbeitsgruppe ist bereits ausgebucht!!!!
Yi Quan - Mit Innerer Kampfkunst zu mehr Ruhe und Gelassenheit
„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“ (Aristoteles)
Yi Quan hilft uns, unsere eigenen Segel richtig zu setzen. Mit den Methoden der Inneren Kampfkunst lernen wir, ohne Widerstand aufzubauen, sondern mit Geschick und Leichtigkeit, auf äußere Einflüsse zu reagieren. Äußerst interessant ist, dass sich das Kampfkunsttraining auf viele Lebensbereiche und Situationen anwenden lässt, die nichts mit Kämpfen im ursprünglichen Sinne zu tun haben.
Die Übungen sind einfach und natürlich, leicht zugänglich, aber sehr wirkungsvoll. Man kann diese im Stehen, Sitzen, Liegen und Gehen ausführen und sie lassen sich problemlos und spielerisch in den Alltag integrieren.

Der Workshop baut auf vier Einheiten auf: 

  • Zhan Zhuang – Innere Kraft aufbauen und die 6 Kraftrichtungen spüren
  • Shili – innere Kraft testen und mit der Außenwelt verbinden
  • Mocabu – Schritte in die Zukunft setzen – Schrittarbeit
  • Tuishou – Ohne willentliche Kontrolle von außen kommende Kräfte kontrollieren

Leitung: Bernhard NEUBAUER, Salzburg


AG 10
: Diese Arbeitsgruppe ist bereits ausgebucht!!!!
Nirgendwohin – aber mit Herz!
Heutzutage ist jeder Mensch allein auf seinem Boot unterwegs auf dem offenen Meer und weiß nicht, wohin seine Reise geht. Nachts allerdings ist es tröstlich, die Lichter der anderen Boote zu sehen, auf denen die Menschen sind, die auch nicht wissen, wohin die Reise geht", sagt Irvin Yalom. 
In unserem neuen Zeitalter ist mehr denn je der Alleingang gefragt; Hilfe aus dem Reich der alten Könige ist in dieser vaterlosen Gesellschaft nicht mehr zu erwarten. Um so wichtiger wird für den Einzelnen die Anbindung an die „Innere Führung", an die eigene Herzensweisheit, Selbstvertrauen ist nötig (d.h. sich selbst zu vertrauen). Auf diesem Weg hilft der Ausflug in die Bilderwelt des Unbewussten.
Wir werden mit Hilfe eines afrikanischen Märchens, mit Hilfe von Fantasiereisen und Imaginationen eine Reise nach innen unternehmen. Außerdem werden wir mit dem Geburtshoroskop arbeiten, um dem persönlichen „Lebensthema" nachzuspüren.
Mitzubringen: Geburtshoroskop, Tagebuch, Malsachen (Block, Wachsmalkreiden), Wolldecke
Leitung: Claus RIEMANN, Kirchdorf am Inn


AG 11: Diese Arbeitsgruppe ist bereits ausgebucht!!!!
Zeiten von Aufbruch, Umbruch, Wandel selber aktiv gestalten
Wie man sich selbst Orientierung gibt, durch einen Blick auf die eigenen Bedürfnisse und die innere Haltung
Wir leben in bewegten Zeiten. Krisen in Unternehmen, Gemeinden, Vereinen, Familie und Partnerschaft treten plötzlich und unvorhergesehen auf. Ganze Völker setzen sich in Bewegung, unsere Gesellschaft verändert sich. Wir sind gefordert, unsere Bedürfnisse dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Welche Bedürfnisse werden uns durch Familie und Gesellschaft anerzogen, welche prägen unser Wesen und unser Verhalten und welche haben Einfluss auf unser individuelles Maß an Belastbarkeit, Zufriedenheit und inneren Reichtum?
Mit dem Wissen über das, was Sie wirklich, wirklich wollen, um so zu leben, dass Ihr Leben in Ihrem Sinne reich ist, setzen wir uns selten auseinander. Dieses Wissen finden Sie nur in sich selbst.
In diesem Arbeitskreis setzen Sie sich mit theoretischen Hintergründen auseinander, die Resilienz und Kraft aus sich selbst beleuchten. Sie lernen Hintergründe zu unseren Verhaltensmustern kennen und welche innere Haltung Sie selbst in herausfordernden Situationen unterstützt. Mit der Arbeitsmethode des ZRM (Zürcher Ressourcen Modell) erleben Sie, wie Sie an einer stärkenden Haltung arbeiten und Ihre Ressourcen nutzen können. Auf diese Weise geben Sie sich selbst in Zeiten von Umbruch und Wandel Orientierung und Halt.
Leitung: Kristina SOMMERAUER, Thalgau


AG 12: Vertiefende Gesprächsrunden