Zum Hauptinhalt springen

WORKSHOPS

WS 1: Yoga als Weg des Friedens

Leitung: Hedi BAUER, Berlin

Patanjali, der Urvater des Raja-Yoga (Yoga des Geistes), formuliert in seinem Yoga-Sutra fünf Niyamas (Verhaltensempfehlungen für den Umgang mit sich selbst). Einer der Niyamas ist Santosha, der innere Frieden. Du erfährst ihn als inneres Gleichgewicht, Leichtigkeit, Stille, Allverbundenheit, den Zustand eines liebevollen Eingebettetseins in eine höhere Ordnung. Wenn Du den inneren Frieden gefunden hast, ist es leichter, im Frieden mit anderen Menschen zu sein. Im Zustand des inneren Friedens fühlst du Dich dankbar und verbunden und vertraust darauf, dass alles einen Sinn hat und es für alles eine Lösung gibt. Wenn Du im Frieden mit Dir selbst bist, kannst Du Frieden in die Welt bringen. Dieser Frieden ist unser Kern und wird im Yoga Sat-Chit-Ananda genannt: absolutes Sein, intuitives Wissen. 

Die Yogapraxis hilft auf dem Weg zu innerem Frieden. Durch Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen), Meditation und Shavasana (Entspannung) können wir unser Aufmerksamkeitsfeld ausdehnen. Wir kommen in Kontakt zu unserer Intuition und erkennen, dass manches nur vom Kopf gesteuert ist und nicht vom Herzen. 
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bequeme Kleidung und falls vorhanden, bitte Matte und Kissen mitbringen.

WS 2: Die innere Dimension der Nachhaltigkeit - mentale, emotionale & spirituelle Aspekte des Wandels

Leitung: Julia BUCHEBNER & Stefan STOCKINGER, Wien

Für die Krisen unserer Zeit braucht es mehr als nur neue Technologien oder Gesetze! Es braucht eine Revolution des Geistes und der Herzen. Neue Werte, neue Mindsets und einen völlig neuen Blick auf die Welt. In der Workshopreihe „Die innere Dimension der Nachhaltigkeit“ zeigen wir auf, welche mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte am Weg in eine gute Zukunft entscheidend sind, und wie wir diese in unserem eigenen Leben integrieren können. In den Workshops werden folgende Aspekte des Wandels bearbeitet: „Einführung in die innere Dimension der Nachhaltigkeit“; „Mentale Aspekte des Wandels: Von der Ohnmacht in die Wirkmacht“; „Emotionale Aspekte des Wandels: Von der Apathie zur Empathie“;  „Spirituelle Aspekte des Wandels: Von der Trennung in die Verbundenheit“.

 

WS 3: Spiritualität vertiefen, Verbundenheit erweitern

Leitung: Anton BUCHER, Salzburg

In einem umfassenden Sinne kann Spiritualität, die früher nur für kirchliche Frömmigkeit stand, als Verbundenheit gesehen werden, die der Mensch mit Natur & Kosmos, seiner sozialen Mitwelt und etwas Größerem, Transzendenten einzugehen vermag. Im Workshop werden zum einen zahlreiche psychologisch-medizinische Erkenntnisse präsentiert, wie heilsam sich diese Verbundenheit auswirken kann. Naturverbundene Menschen z.B. haben nicht nur bessere kardiovaskuläre Werte, sondern sind auch glücklicher, stressresistenter, kreativer. Zum anderen werden wir zahlreiche meditative Übungen durchführen, nicht nur Achtsamkeits-meditation, sondern auch die aus dem Buddhismus stammende Metta-Meditation, in der wir Menschen - nicht nur den uns nahestehenden, sondern allen Menschen, ja allem Leben auf diesem Planeten, gütige Liebe zuströmen lassen können.

WS 4: Die Kraft der Melodie - Volksgesang ohne Worte

Leitung: Heidi CLEMENTI, Meran

Nigums, Yoiks und auch Jodler, das sind Lieder ohne Worte, deren Ausdruckskraft im freien Spiel mit Melodie und Rhythmus liegt. Wir lernen sie „by heart“ nach der ältesten Methode der Welt, im Vor- und Nachsingen. Wir lauschen und achten auf die Stimmungen, auf die Gefühle, die das gemeinsame Singen dieser wortlosen Gesänge in uns hervorlocken, experimentieren mit unterschiedlichen Stimmqualitäten, versuchen uns im Jodeln und im kraftvollen Volksgesang der verschiedenen Kulturen. Wir wecken unser Zwerchfell und entdecken den Körper als Resonanzraum. Keine Worte, die etwas bedeuten, etwas aussagen wollen, sondern reiner Klang, der unsere Herzen berührt, unsere Seele nährt.

WS 5: Das Naturtagebuch - Verbundenheit als neue Weltbeziehung

Leitung: Katya DIMOVA, Wien

Im Reich des Kapitalismus, im Kampf um bessere Verkaufszahlen, höhere Produktionsquoten in der Welt des unendlichen Konsums - heute, wo der Klimawandel ein drängendes Thema ist, stehen wir Menschen vor der Frage „Können wir diese Welt noch retten?“

Wir Menschen als einziger Organismus, der nicht zum Kreislauf der Natur gehört!? Warum haben wir uns von der Natur derart entfremdet? Als sei sie eine ferne Welt, der wir nicht angehören.

In diesem Workshop möchte ich deinen Fokus auf die kleinen Wildpflanzen am Wegesrand lenken, ihre Beständigkeit und Zärtlichkeit unter die Lupe nehmen und diese zeichnerisch festhalten. Einen Schritt zurück machen und dir Zeit für die Details der Umgebung nehmen. Mit der Herstellung von Pflanzenfarben stellen wir die Wegwerfgesellschaft in Frage und schaffen pflanzliche Tinten aus Küchenabfällen und invasiven Pflanzen. Dadurch entsteht ein „Naturtagebuch“ aus Rezepten, Skizzen, Zeichnungen und Gedanken: Verbundenheit zur Natur als neue Weltbeziehung.

WS 6: Alles Leben ist Beziehung - Wie wir beziehungsWEISE werden und was das mit der Heilung unserer Welt zu tun hat

Leitung: Vivian DITTMAR, München

In diesem interaktiven Workshop lädt Vivian Dittmar zu einer tiefen Forschungs- und Heilungsreise in das Thema Beziehungen ein. Ausgehend von der Prämisse, dass alles Leben Beziehung ist, zeigt sie auf, wie eine neue Beziehungsfähigkeit gleichbedeutend ist mit der Heilung unserer Welt. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist die Grundlage für gesunde, reife Beziehungen? Wie kann ich Nähe erleben, ohne mich erdrückt zu fühlen und wie kann ich Distanz zulassen, ohne Angst zu haben, verlassen zu werden? Wie gehe ich mit Macht und Abhängigkeit in der Beziehung um? Vivian Dittmar kombiniert Inputs basierend auf ihrem Buch „beziehungsweise – Beziehung kann man lernen” mit tiefgreifenden Übungen.

 

WS 7: Vom Paradigma des Spürens und Berührens – ein Erlebnis-Seminar

Leitung: Christian FELBER, Wien

Dieser Workshop richtet sich an körperbewusste, bewegungsfreudige und berührungsoffene Menschen. Er setzt sich zusammen aus vier Stilelementen: Contactimprovisation, Partnering (aus dem zeitgenössischen Tanz), Partner*innen-Akrobatik mit Body Work sowie dem Special „Zärtlich Raufen“, einer Eigenkreation von Christian Felber, der in 25 Jahren Tanz vielfältige Stile kennengelernt, sich für einige davon begeistert und auf sie spezialisiert hat. Zusammen stehen sie auch für ein Paradigma des Spürens, der spontanen Kreation, der körperlichen Interaktion und der Berührbarkeit. Der für alle Menschen offene Workshop setzt jeden Tag einen Schwerpunkt, baut aber auch Elemente über mehrere Tage auf. Das Spiel-Spektrum reicht vom Serienpurzelbaum über diverse „Bank“-Rollen und Partner*nnensprünge bis hin zur „Kleinen Flugschule“. Akrobatische Künste sind keine Voraussetzung, Offenheit für neue Bewegungen und allgemeine Sportlichkeit schon. Bekleidungsempfehlung: Lange Sport-/Tanzhose, T-Shirt, barfuß.

WS 8: Zuhause in der Stille, geborgen in der Natur

Leitung: Sabine FISCHER, Hollenstein an der Ybbs

Ebenso wie Achtsamkeit unser natürlicher Bewusstheitszustand ist, ist Verbundenheit allgegenwärtig und kann nicht verloren gehen. Allerdings sind wir meistens woanders und verlieren uns in Gedanken und Aktivitäten. Beim Wiederfinden hilft eine Haltung der Einfachheit, staunendes und dankbares Anteilnehmen am Leben und die Erfahrung der inneren Stille. Wenn du dich dem Augenblick hingibst – fühlend, offen und empfänglich – dann bist du in Beziehung mit dem Leben und der Unendlichkeit. Durch Naturerfahrung, Bewusstheitsübungen, stilles Gewahrsein und persönlichen Austausch werden wir die Beziehung zu uns und unserer Mitwelt erforschen und erneuern.

Unsere Themen sind: Stille & Staunen – die innere Ausrichtung / Verbunden mit mir und anderen / Verbunden mit der Natur / Verbunden mit dem Absoluten

Bitte Sitzunterlage, Papier/Schreibzeug und Lupe mitbringen. Wir werden uns bei trockenem Wetter im Freien aufhalten.

WS 9: Permakultur: Earth Care, People Care, Fair Shares

Leitung: Josef & Magdalena HOLLAUS-ADELSBERGER, Goldegg

Weiterbestand, Resilienz, Zukunftsfähigkeit, Vielfalt, Naturerlebnis - das alles sind Begriffe,  an denen man kaum vorbeikommt, wenn man sich über ein gesundes und nachhaltiges Leben Gedanken macht. Ein Konzept, das alle diese Elemente integriert, ist die Permakultur. 

Permakultur kommt von „permanent agriculture“ und meint nachhaltige, also zukunftsfähige Gestaltung und Benutzung des Landes - vom kleinen Gartengrundstück bis hin zur ganzen Erde. 

In diesem Workshop zeigen wir das Naturerlebnis „Permakultur“ in ihrer praktischen Anwendung - einen praktikablen Lösungsansatz, der von jeder/jedem in seinem Wirkungskreis umgesetzt werden kann und weit mehr ist als nur ein mögliches Mittel zur Selbstversorgung, sondern eine Lebensphilosophie, die in vielen Bereichen des Lebens Einzug finden kann. Darum laden wir herzlich ein, unsere Vision der Permakultur mit allen Sinnen mitzu(er)leben. Als Teil eines Ganzen (inklusive aller Schönheiten und Herausforderungen) die Verbundenheit mit der Natur zu spüren, die Entwicklung unserer Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren und Kreisläufe zu erkennen und zu verstehen. „Permakultur ist das Schaffen von kleinen Paradiesen hier auf der Erde.“ (Bill Mollison)

WS10: Der Verbundene Atem als Tor zur Allverbundenheit

Leitung: Miriam KRIESCHE & Lisa LINS, Salzburg/Graz

Die Idee der „Allverbundenheit“ ist in vielerlei Munde. Wie ist es uns möglich, diese am eigenen Leib zu erfahren? Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf den Atem lenken, verbindet dieser auf natürliche Art und Weise die Innenwelt mit der Außenwelt. Er ist die Brücke zwischen dem Individuum und dem gesamten Universum.

Die spezielle Technik des „Verbundenen Atems“ lässt uns, wie der Name schon sagt, auf einzigartige Weise diese Allverbundenheit (wieder) erleben. Wir fühlen uns eins mit allem und können nicht mehr anders als unsere Gedanken und Handlungen mit unserem und dem Wohl der ganzen Welt in Einklang zu bringen.

Um die Rückverbindung im Alltag zu kultivieren zeigen wir einfache und wirksame Techniken für Zuhause.

WS 11: Denken wie der Wald - Eine Theaterreise in die Verbundenheit

Leitung: Susanna STICH-BENDER, München

Was denkt und fühlt ein Baum? Wovon träumt eine Biene und was können wir vom Löwenzahn lernen?

In diesem Workshop verlassen wir unsere Alltagswelt und begeben uns spielerisch und behutsam auf die Suche nach Antworten. Dabei erfahren wir uns anders, als wir es gewohnt sind. Wir nutzen die verwandelnde Kraft des Theaterspiels und unseren Erfindungsreichtum, um mit anderen Lebensformen in Verbindung zu treten und ihnen eine Stimme und Ausdruck zu verleihen. Das Schlüpfen in verschiedene Rollen erweitert unsere Wahrnehmung, schafft neue Erfahrungsräume und Begegnungen. So gelingt es uns, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln. Über dieses Eintauchen in etwas Größeres erfahren wir mehr über uns, unsere verborgenen Sehnsüchte und unsere Bedürfnisse. Es entsteht eine tiefe, respektvolle Verbundenheit mit allem was ist – auch mit uns selbst.

Im Gepäck auf unserer Reise befinden sich neben ausgewählten Methoden der angewandten Theaterarbeit und der Improvisation auch ökotherapeutische Elemente und viel Freude!

WS 12: "Ich bin Du. Eine erotische Ökologie der Wahrnehmung" Workshop mit Übungen (draußen) und Gespräch

Leitung: Andreas WEBER, Berlin

Lebendiges können wir nur erfassen, wenn wir uns selbst als Resonanzkörper dessen verstehen, was sich im Augenblick ereignet. Ökologie ist ein Beziehungsprozess, in den wir mit Haut und Haaren verwickelt sind. Wir verstehen die Welt, indem wir uns mit ihr in Beziehung setzen. Lebendigkeit entsteht in jedem Augenblick neu aus dem zugleich materiellen und immateriellen Netzwerk von Beziehungen, das wir Leben nennen. So verstehen wir unsere Erfahrungen nicht mehr als Einzelereignisse in einem zusammenhanglosen Weltall, sondern begreifen, dass sich in jeder Wahrnehmung das Ganze spiegelt - wenn auch auf unterschiedliche Weise. Oft vergessen wir im Alltag unsere Zugehörigkeit zur Familie des Lebens. Doch die Gegenwart anderer Wesen vermag uns einzuladen, auf eine intuitive und körperliche Weise unsere eigene Lebendigkeit in der Gemeinschaft anderer Wesen zu erspüren und dabei auch die emotionale Erfahrung zu machen, wer wir wirklich sind. In diesem praktischen Workshop wollen wir diesen Verbindungen auf eine sinnliche Weise nachspüren.

-->