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WORKSHOPS

Workshopeinheiten:
Do, 16-18 Uhr | Fr,  14-18 Uhr | Sa, 14-16 Uhr

WS 1: „Wie man mit sich selbst gut ins Gespräch kommt. Frieden beginnt im Körper.“

Entschleunigung hilft, den eigenen Körper als Ressource wahrzunehmen, Stress zu regulieren und innere Stabilität aufzubauen. Durch achtsame Bewegung, bewusste Atmung und angeleitete Meditationen wird das Zusammenspiel von Körper, Geist und Emotionen gestärkt und vertieft. So entsteht Raum für inneren Frieden und Versöhnung. Dieser Workshop verbindet Embodiment, Achtsamkeit, Meditation, Selbstregulation und Qi Gong in einem Erfahrungsprozess, der auf den Prinzipien von Somatic Experience aufbaut.

Methoden / Tools: Körperorientierte Selbstregulation, Meditation, Qi Gong, Achtsames Selbstmitgefühl u.a.

Leitung:  BAATZ Ursula, Wien, ist Research Fellow am Institut für Religionswissenschaften der Univ. Wien, Lehraufträge an österr. Universitäten. Langjährigen Redakteurin bei ORF-Ö1 (Religion und Wissenschaft). Mitbegründerin von WIGIP und „Polylog-Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren“. Studienaufenthalte in Asien und Lateinamerika. Zen-Praxis u.a. bei Hugo M. Enomiya-Lassalle, Robert Aitken Roshi. Zen-Lehrerin der Escuela Zen „Zendo Betania“

    WS 2: „Give peace a dance – Tanz als Potenzial für Frieden“

    Dort, wo Worte oft Mauern errichten, kann Tanzen Brücken schlagen. Tanz verbindet – unabhängig von Herkunft, Meinung, Ideologie oder Religion. Er öffnet Räume, in denen wir uns jenseits von Argumenten begegnen – als fühlende, lebendige Wesen. 

    Im Hier & Jetzt sind wir Gestalter, ausgestattet mit der Fähigkeit, aus der Vergangenheit zu lernen (Reflexion) und in die Zukunft zu planen (Vision).  Im Workshop lernen wir durch die transformierende Kraft des Tanzes, diese Fähigkeiten im Körper zu verankern und daraus aktiv Frieden in die Welt zu bringen. 

    Der Workshop ist eine Einladung zu einem „tänzerischen Dialog“: 

    • mit dem inneren Selbst – eintauchen in die tiefe, innere Kraft, Selbstfürsorge und Liebe  
    • mit anderen Teilnehmenden – an der Stärke der Gruppe und der Vielfalt zu wachsen

    Die „Heilenden Kräfte im Tanz®“ ist ein tanz- und körpertherapeutischer Ansatz, der über den freien Bewegungsimpuls, den Atem, die HKiT®-Basics und Tanzrituale aus alten Kulturen, Tore nach innen öffnet, um unsere Lebensenergie ins Fließen zu bringen, die Herzen zu öffnen und die Gemeinschaft zu stärken. 

    Methoden / Tools: „Heilende Kräfte im Tanz®“ – kurz HKiT® - ein tanz- und körpertherapeutischer Ansatz zur Stärkung der Selbstheilungskräfte.

    Leitung: HAGEN Julia ist Tanzpädagogin HKiT®, Tanztherapeutin HKiT®, Dancing Dialogue HKiT® i.A. und Lehrgangs-Referentin, Mitglied im Dachverband DHKiT®, ehem. Rechtsanwältin, www.juliahagen-tanz.at

    WS 3: „Mut, Würde, Annäherung - Schamanisches Peacemaking“

    In nativen Kulturen war das Lösen von Konflikten eine Überlebensfrage – in der eigenen Gemeinschaft und zwischen rivalisierenden Stämmen. Wir wollen modellhaft für persönliche Konflikte – aber auch für große Konflikte, die uns alle betreffen - arbeiten. Diese Arbeit hilft mit geistigem Werkzeug „hinter die Dinge zu schauen“ und damit die Angst der „Gegner“ und auch die eigene zu lindern. Nach einem (stellvertretendem) „Partei-Nehmen“ geht es ums Zuhören, ohne zu widersprechen. Eine schamanische Reise zur Angst der Gegenseite – in beiden Richtungen(!) - hilft dem Verstehen und ist der Anfang Verletzungen, den Verlust von Seelenteilen und Angst zu lindern. Die Arbeit an Mut, Ausgleich und dem Wiederherstellen der Würde soll weiterer Radikalisierung zuvorkommen. Das gemeinsame Trauern um die Opfer beider Seiten baut schließlich aufgestaute Aggression ab und bietet entlastende Hilfe zur Annäherung. Wir brauchen die Ahnen und die Seelen der Verstorbenen, um Frieden zu machen.

    Das Beherrschen der schamanischen Reisetechnik ist eine nützliche - aber nicht zwingende – Voraussetzung zur Teilnahme. Es gibt dazu eine kurze Einführung.

    Methoden / Tools: Schamanisches Reisen und andere Methoden aus der schamanischen Praxis

    Leitung:Michael HASSLINGER & Johanna URMONEIT haben für die FSS (Foundation for Shamanic Studies Europe) viele Jahre in Goldegg Seminare gehalten. HASSLINGER Michael, Wiener Neudorf
    Zivilingenieur und Bauunternehmer, 1983 erstes Schamanismusseminar bei Harner in Wien, 1994/1999 Teilnahme an Expeditionen zu nativen Schamanen in Tuvinien/Sibirien. Lehrbeauftragter der Foundation for Shamanic Studies (FSS) – USA und Europa.      www.shamanicstudies.net
     

    WS 4: „Konflikt, Intimität, Konsens und Begegnung als genußorientierte politische Praxis“

    Ist Frieden eine Illusion oder eine erlernbare Fähigkeit? Dieser Workshop lädt dazu ein, Frieden nicht nur zu denken, sondern ihn als verkörperte, sinnlich erfahrbare Praxis in Körper, Beziehung und Begegnung zu erforschen. Ausgehend von Ansätzen der verkörperten Friedenspädagogik und des Pleasure Activism (Genuss-Aktivismus) widmen wir uns Intimität, Sinnlichkeit und Konflikt als politische Lernfelder. In einem sichereren und zugleich mutigen Rahmen arbeiten wir mit Elementen aus dem Wheel of Consent, Playfight und dem Wishing Well, um Wahrnehmung für Grenzen, Bedürfnisse, Verantwortung und Genuss zu vertiefen.  Zentrale Bestandteile des Workshops sind Tun, Spüren und Reflektieren. Ein besonderer Fokus liegt auf dem klaren Ausdrücken von Wünschen und darauf, gemeinsam eine genußorientierte, konsensbasierte Gesellschaftsform zu imaginieren – als Utopie, an der wir uns praktisch orientieren können.
    Die Teilnehmenden nehmen konkrete, alltagstaugliche Werkzeuge für ihr persönliches und gesellschaftliches Handeln mit.

    Methoden / Tools: Wheel of consent, Playfight, Wishing Well, Austausch & Reflexion

    Leitung: QUINTANA-ABRAHAM Lian (she/them)lebt und arbeitet in Wien als Physiotherapeut:in, Yogalehrer:in und Aktivist:in. Mit einem Hintergrund in Friedens- und Konflikttransformation arbeitet Lian an der Schnittstelle von verkörperter Friedenspädagogik, Consent, Body- und Sex-Positivity sowie queer-feministischem Genuss-Aktivismus und begleitet Menschen darin, Frieden im Körper und in Beziehungen erfahrbar zu machen.

    WS 5: „Demokratie ganz persönlich erleben! Gesellschaftspolitische Aufstellungsarbeit“

    Mit zwei verschiedenen, aber besonders demokratischen Methoden können wir erleben, wie auch jeder einzelne Mensch – und erst recht in Gruppen oder Initiativen einen sicht- und spürbaren Beitrag zum Brücken-Bauen und damit zu mehr Frieden im Kleinen und Größeren erbringen kann. Wir werden unsere Fähigkeit zuzuhören schulen und in Aufstellungen zu gesellschaftspolitischen Themen Möglichkeiten erweitern, unsere Blickwinkel vielleicht ändern oder anpassen.

    Mit der Methode „Sprechen und Zuhören“, entwickelt von Mehr Demokratie Deutschland schulen wir unsere Fähigkeiten, bei einem Thema über uns selbst zu sprechen und genau zuzuhören. Dies bringt erfahrungsgemäß ein immer tiefes gehendes Gespräch, auch zu „heißen“ Themen. Dies wird uns am ersten Tag beschäftigen.

    Der zweite und dritte Tag gehört ganz der Aufstellungsarbeit, die die meisten von uns im Zusammenhang mit ganz persönlichen Themen kennen. Dass auch gesellschaftspolitische Themen neue Sichtweisen und Erkenntnisse (nicht nur über uns) bringen können, erleben wir hier. Die Teilnehmenden können ihre eigenen Themen und Anliegen (als Person oder als Mitglied einer Gruppe, Initiative, NGO usw.) einbringen oder wir widmen uns Themen, die unsere ganze Gesellschaft im Großen oder Kleinen beschäftigen.

    Methoden / Tools: Sprechen und Zuhören (Mehr-Demokratie) und gesellschaftspolitische Aufstellungsarbeit

    Leitung: RENOLDNER Christa, Salzburg, ist Systemische Psychotherapeutin, Supervisorin, Mediatorin, Qualified Senior Teacher in Constellation Work. Zusammenarbeit mit Organisationen der Friedens-, Demokratie- und Flüchtlingsarbeit.

    WS 6: „Der emotionale Rucksack – wie wir mit starken Gefühlen umgehen können“

    Frieden beginnt in uns.Doch was steht ihm im Weg? In Zeiten von Unsicherheit, Polarisierung und kollektiven Krisen tragen viele von uns einen „emotionalen Rucksack“, gefüllt mit unverarbeiteten Erfahrungen, alten Verletzungen, transgenerationalen Prägungen und unterdrückten Gefühlen. Was wir nicht fühlen, wirkt weiter – oft unbewusst – und beeinflusst unser Denken, Sprechen und Handeln. Dieser Workshop lädt dazu ein, einen ehrlichen Blick nach innen zu richten und zu erforschen:
    • wie sich nicht verarbeitete Gefühle auf Konflikte und Beziehungen auswirken
    • wie du aus emotionalen Ausnahmezuständen aussteigen kannst
    • wie Mitgefühl, Berührbarkeit und Selbstverantwortung gestärkt werden
    • wie innerer Frieden zur Grundlage für äußeren Frieden werden kann.

    Du lernst die von Vivian Dittmar entwickelte Praxis der Bewussten Entladung kennen – einen klaren und sicheren Rahmen, in dem belastende Emotionen gewandelt werden können. Statt sie zu verdrängen oder auszuleben, üben wir, sie bewusst zu fühlen und zu integrieren. So entstehen innere Klärung, neue Lebendigkeit und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen in Verbindung zu bleiben.

    Praktische Übungen, gemeinsamer Austausch und ein geschützter Gruppenraum schaffen die Basis für nachhaltige Erfahrung und Integration. Denn vielleicht ist Frieden weder Illusion noch Utopie – sondern eine Fähigkeit, die wir entwickeln können.

    Methoden / Tools: Bewusstes Entladen, Reflexion und Austausch

    Leitung:Timm RICHTER, Berlin, ist Geschäftsführer der von Vivian Dittmar gegründeten Be-the-Change Stiftung für kulturellen Wandel, Lebensweise-Coach in Ausbildung und Referent für Themen rund um emotionale Regulation und echten Wohlstand. Er unterstützt Vivian bei nahezu allen Life Veranstaltungen, begleitet ihre Onlinekurse und ist Teil des Teams des Online-Entladungsraums. Co-Leitung: Schedler Brigitte.           www.campus.lebensweise.net

     

    Vertiefende Gesprächsrunden

    Buchen Sie die Pauschalkarte mit Vertiefenden Gesprächsrunden, erwartet Sie:

    1. Ihr gebuchter Performance Slot - schon am Donnerstag!
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