
19. GOLDEGGER HERBSTGESPRÄCHE
23. bis 25. Oktober 2026, Schloss Goldegg
„Die Almen am Scheideweg“
Wie bewirtschaften, schützen und nutzen wir sie morgen?
Die Almwirtschaft wurde als eine Art der „Wanderweidewirtschaft“ oder „Transhumanz“ 2019 auf Antrag von Österreich, Italien und Griechenlandin die Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ der UNESCO aufgenommen. Für uns ist das der Anlass, der Almwirtschaft die Herbstgespräche 2026 zu widmen. In Österreich gibt es ca 8000 Almen, in Salzburg sind ca 25 Prozent der Landesfläche Almgebiet, ca 1800 Almen werden in Salzburg aktiv bewirtschaftet, der Großteil von ihnen ist im Privateigentum, 20% sind Gemeinschaftsalmen.
Ein Titel eines Beitrages zur Salzburger Almwirtschaft lautet:
„Unsere Almen sind einzigartig und schützenswert und sie sind von vielen Seiten bedroht.“
Mit diesen gegensätzlichen Aspekten werden wir uns bei den 19. HERBSTGESPRÄCHEN in Vorträgen, Gesprächen etc. befassen. Und wir wollen gemeinsam mit Experten hinterfragen, ob alle positiven Eigenschaften, die den Almen zugeschrieben werden (….bieten ideale Haltungsbedingungen für Weidetiere,..bieten Schutz vor Lawinen, Muren etc, … fördern die Biodiversität,…bewahren eine jahrhundertealte Kultur…..) auch bei der heutigen Form der Bewirtschaftung noch eingehalten werden (können).
Das Jahresthema des Kulturvereins für 2026 „Regenerativ – Für eine neue Weltbeziehung“ gilt auch für diese Herbstgespräche. Das beinhaltet nicht nur das Ziel, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, sondern die Wiederherstellung und Verbesserung natürlicher (und bewährter) Systeme!
Wir laden alle Betroffenen und Interessierten dazu ein, sich an den 19. GOLDEGGER HERBSTGESPRÄCHEN mit ihren Sichtweisen und Vorschlägen zu beteiligen. Als Referenten erwarten wir u.a. Prof. Martin Grassberger, Prof. Franz Greif, den Gründer von „Tauernlamm“ Robert Zehentner, BOKU-Absolventin und Hirtin Maria Naynar, Josef Obweger, Prof. Jan Christian Habel, weitere Hirten und Hirtinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen.