Zum Hauptinhalt springen

ORCHESTERKONZERT

Sonntag, 21.08.2022 | 20:00 Uhr

„Richard Strauss, Peter I. Tschaikowski“

Attergau Institute Orchestra

Das Internationale Orchesterinstitut Attergau (IOIA) bietet einen jährlichen Sommerkurs für MusikstudentInnen aus aller Welt, die von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker unter­richtet werden. Das IOIA wurde 1994 von Prof. Wolfgang Schuster, einem damaligen Schlagwerker der Wiener Philharmoniker, gegründet und ist seither im Attergau behei­matet.

Das wichtigste Ziel des Sommerkurses: jungen Musizie­renden einen Einblick in Traditionen des Orchesterspiels, wie sie von den Wiener Philharmonikern gepflegt werden, zu ge­ben. Das Repertoire des IOIA legt daher einen Schwerpunkt auf in Wien komponierte Musik, besonders auf die Werke der Wiener Klassik. Alle Instrumentengruppen werden aus­schließlich von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker be­treut.

Das Attergau Institute Orchestra konzertierte u.a. bei den Salzburger Festspielen und wurde von herausragenden Dirigenten wie Riccardo Muti, Mariss Jansons oder Christoph Eschenbach dirigiert.

Der Goldegger Gastauftritt – ein bunter Abend mit Streichern und Bläsern – des rund 40-­köpfigen Orchesters aus Wiener Philharmonikern und MusikstudentInnen beschließt eine in­tensive Probenzeit im Attergau.

Sophie Dervaux ist die Solistin am Fagott, Volkhard Steude wird das Orchester vom Konzertmeisterpult leiten.

 

Das Programm:
Im Mittelpunkt stehen die Serenade für Bläser op. 7 von Richard STRAUSS (1864­-1949) und die populäre Serenade für Streicher op. 48 von Peter I. TSCHAIKOWSKI (1840­-1893).

Richard STRAUSS schrieb seine Serenade – ein einsätziges Andante – für 13 Bläser in der „Blasmusik“­-Tonart Es­-Dur als 17­-Jähriger. Ohne Zweifel war W.A. Mozart das große Vorbild dafür. Die Premiere jedoch war für den angehenden Komponisten ein Ärgernis. „Noch nie war mir eine Aufführung so zuwider. Viel zu langsam, ich glaubte, sie schliefen alle ein, dann stimmten die Bläser absolut nicht.“ Trotz allem wird die etwa zehnminütige Serenade zu Recht als „Katalysator“ für sei­ne Karriere gesehen.

Peter I. TSCHAIKOWSKIs Serenade für Streichorchester ist ei­nes seiner berühmtesten Orchesterwerke: eine gelungene Mischung aus Mozartscher Leichtigkeit, deutsch­romantischer Innigkeit und französischer Eleganz. Auch das russische Element kommt durch – allerdings lässt dieses fast bis zum Schluss auf sich warten.

Die Serenade ist ungewöhnlich optimistisch. Der häufig von Selbstzweifeln und Depressionen heimgesuchte Tschaikowsky schrieb ein Werk, in dem alle vier Sätze und Themen in strahlendem Dur stehen. Die Serenade, „etwas zwischen Symphonie und Streichquintett“ gedacht, ist durch ihren symphonisch dichten Klang mehr Sinfonietta, in der Genrehaftigkeit der Mittelsätze gleicht sie wiederum einer Suite.

Karten:

25
20 (Ö1­Mitglieder)
12 (Jugend unter 18)

  • „Richard Strauss, Peter I. Tschaikowski“-
    Foto: Michael Maritsch
-->